Insbesondere die Programme der KfW-Förderbank sind für viele Bauherren interessant. Vor allem umweltbewusste Häuslebauer haben oft Anspruch auf zinsverbilligte KfW-Darlehen und Zuschüsse, die eine Finanzierung insgesamt billiger machen. Die KfW-Förderungen können Sie allerdings nicht selbst beantragen, sondern nur über Ihre Bank oder Bausparkasse. Unter bestimmten Voraussetzungen kommen auch Fördertöpfe der Länder und Gemeinden sowie des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Betracht.
Direkte Wohnungsbauförderung
Die Bundesländer fördern den Wohnungsbau mit eigenen Maßnahmen und verfolgen dabei unterschiedliche Ansätze. In Baden-Württemberg werden beispielsweise durch die Landeskreditanstalt (LAKRA) einkommensschwächere Familien, aber auch behinderte Menschen beim Bauen unterstützt. Tipp: Es lohnt sich, auch in der Gemeinde nach Förderungsmöglichkeiten zu fragen, denn oft haben Kommunen eigene Programme, zum Beispiel für Familien. Einen Überblick über alle Fördermöglichkeiten, die für den eigenen Wohnort in Frage kommen, bietet die Datenbank www.foerderdata.de.
Energetische Modernisierungen
Wer seinen Altbau energetisch auf Neubaustandard bringen will, muss die Investitionen oft nicht alleine stemmen: Verschiedene Fördertöpfe bieten direkte Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen.
KfW: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau vergibt Zuschüsse und zinsgünstige Kredite (www.kfw-foerderbank.de). Anträge können Sie einfach und unkompliziert bei der PSD Bank stellen.
Bund: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert sowohl die Vor-Ort-Beratung durch Energieexperten als auch den Einbau von Anlagen, die erneuerbare Energien nutzen (www.bafa.de).
Länder: Bundesländer und Kommunen bieten oft nochmals einige Förderprogramme an. Außerdem unterstützen manche regionalen Energieversorger den Einsatz regenerativer Energien (Infos unter: www.bine.info und www.energiefoerderung.info).
Altersgerechter Umbau
Bauherren, die ihr Gebäude altersgerecht barrierefrei umbauen wollen, werden ebenfalls von der KfW-Förderbank mit bis zu 50.000 Euro unterstützt. Mindestanforderungen, die die Maßnahmen erfüllen müssen, sind ebenfalls auf der KfW-Homepage zu finden. Auch diese Förderung kann wie alle KfW-Fördermittel nicht direkt, sondern nur über ein Kreditinstitut beantragt werden.
PSD Bank Nord eG
Tel.: 01801 / 773 66 73 (3,9 Cent/Minute Festnetzpreis; Mobilfunkhöchstpreis 42 Cent/Minute)
Fax: 01801 / 77 33 29
E-Mail: info@psd-nord.de