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Schutz vor Phishing und Trojanern

Betrüger entwickeln ihre Methoden kontinuierlich weiter. Derzeit beobachten wir vermehrt gefälschte Briefe und E-Mails, die den Eindruck erwecken, von der PSD Bank Nord zu stammen. Unser Ziel ist es, Sie bestmöglich zu schützen. Auf dieser Seite erfahren Sie, woran Sie echte Nachrichten unserer Bank erkennen, welche Warnsignale auf einen Betrugsversuch hindeuten und wie Sie sich im Verdachtsfall richtig verhalten.

Sperren

Sperren Sie Ihre Karte sofort und auch den Zugang zu Ihrem PSD OnlineBanking, wenn dieser ebenfalls betroffen ist. So verhindern Sie, dass Betrügende an Ihr Geld oder Ihre Daten kommen.

Melden

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir besprechen mit Ihnen, wie es weitergeht. Wir sorgen außerdem dafür, dass Sie Ihre gesperrten Zahlungsmittel wieder sicher verwenden können. Sie erreichen uns unter 040 530530.
 

  • Ihre PSD Bank Nord eG wird Sie nie nach Zugangsdaten oder TANs fragen.
Karte und PSD OnlineBanking sperren

So funktionieren Phishing und Trojaner

Phishing erkennen

Beim Phishing versuchen Betrügerinnen und Betrüger Zugriff auf Bankkonten zu erlangen, um sich zum Beispiel selbst Geld zu überweisen. Manchmal versuchen Sie auch, Bankkundinnen und -kunden unter einem Vorwand dazu zu bringen, selbst solche Überweisungen durchzuführen.

Phishing passiert auf vielen Wegen – per E-Mail, SMS, Brief, Telefon, Messenger-Apps wie zum Beispiel WhatsApp oder über soziale Netzwerke. Alle Varianten haben aber eines gemeinsam: Sie nutzen Vorwände, gefälschte Absenderadressen und Webseiten, die einer Banking-Anwendung oder einer vertrauten Händlerseite täuschend ähnlich sehen.

Trojaner erkennen

Trojaner sind Schadprogramme – auch Malware genannt, die es Angreifenden zum Beispiel ermöglichen, auf Smartphones oder Computer zuzugreifen. Sie können damit die Daten sehen, die Nutzer auf Ihren Geräten eingeben.

Mit solchen Schadprogrammen können Betrügende auch die Webseite des Online-Bankings mit einer eigenen Seite überblenden, die dem tatsächlichen Design der Bank entspricht. Durch diese Methoden spähen sie sensible Daten wie Passwörter, Zugangsdaten oder Kreditkartennummern aus. Versteckt sind solche Schadprogramme zum Beispiel in E-Mail-Anhängen oder kostenloser Software aus unseriösen Quellen.

Beispiele für Phishing und Trojaner  

Nachrichten mit QR-Code

Betrügende schicken Nachrichten, die QR-Codes enthalten. Diese führen zum Beispiel zu gefälschten Login-Seiten oder zu einer App, die die Empfängerin oder der Empfänger installieren soll. Beachten Sie deshalb: Installieren Sie nur Apps aus den bekannten App-Stores und nutzen Sie nur die Ihnen bekannte Online-Banking-Seite zum Login.

Nachrichten zur PSD2-Richtlinie

Die PSD2-Richtlinie soll für mehr Sicherheit im Online-Banking sorgen. Betrügende versenden unter diesem Vorwand jedoch oft Nachrichten mit der Aufforderung, einem neuen Sicherheitsverfahren zuzustimmen. Die Empfängerinnen und Empfänger sollen dafür persönliche Daten oder Zugangsdaten auf einer Webseite eingeben. Beachten Sie jedoch: Ihre PSD Bank Nord eG wird Sie nie per E-Mail oder SMS dazu auffordern, Ihre Zugangsdaten mithilfe eines Links einzugeben.

Telefonanrufe

Betrügende versuchen auch telefonisch, Bankkundinnen und Bankkunden persönliche Daten oder Zugangsdaten zu entlocken. Sie nutzen dabei gefälschte Telefonnummern und behaupten, im Namen der Bank der Kundin oder des Kunden anzurufen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und legen Sie im Zweifel auf. Kontaktieren Sie uns bei Fragen oder Unsicherheiten gerne unter 040 530530.

So erkennen Sie echte E-Mails Ihrer PSD Bank Nord

Persönliche Ansprache

Wir sprechen Sie persönlich mit Ihrem Namen an und verwenden keine allgemeinen Formulierungen wie „Sehr geehrter Kunde“ oder „Sehr geehrte Damen und Herren“. Ausnahmen sind unserer PSD Newsletter und der digitale Versand unseres Kundenmagazins Nordlicht – hier vergeben Sie Ihren Vor- und Nachnamen selbstständig und können diesen auch komplett weglassen.  

Verständliche und fehlerfreie Sprache

Unsere Schreiben werden sorgfältig erstellt. Offensichtliche und vermehrte Rechtschreib-, Grammatik- oder Übersetzungsfehler sind ungewöhnlich und sollten Sie aufmerksam machen.

Keine Aufforderung zur Preisgabe vertraulicher Daten

Wir fordern Sie niemals per E-Mail auf:

  • Ihre PIN oder TAN mitzuteilen
  • Passwörter preiszugeben
  • vollständige Zugangsdaten zum PSD OnlineBanking zu übersenden
  • Sicherheitsverfahren per E-Mail zu bestätigen
  • Daten Ihrer Karten (girocard, Debit- oder Kreditkarten) einzugeben
Seriöse Links

Links in unseren E-Mails führen ausschließlich auf die offizielle Website unserer Bank (https://www.psd-nord.de) oder unserer Partner. Gut zu wissen: Bevor Sie auf einen Link klicken, können Sie die Zieladresse prüfen, indem Sie den Mauszeiger über den Link bewegen (ohne ihn anzuklicken). Erscheint eine unbekannte oder ungewöhnliche Internetadresse, sollten Sie die E-Mail kritisch hinterfragen. 

Bei Anhängen aufpassen

Bevor Sie Dateianhänge öffnen, schauen Sie genau hin, ob die Nachricht tatsächlich von uns kommt. 

Keine unnötige Dringlichkeit

Betrüger setzen häufig auf extremen Zeitdruck. Typische Formulierungen sind beispielsweise:

  • „Ihr Konto wird heute gesperrt.“
  • „Handeln Sie innerhalb von 24 Stunden.“
  • „Bestätigen Sie Ihre Daten sofort.“

So erkennen Sie echte Briefe Ihrer PSD Bank Nord

Absender und Kontaktdaten
  • Vergleichen Sie die Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse mit den Ihnen bekannten Kontaktdaten der PSD Bank Nord. Diese finden Sie beispielsweise in Ihren Vertragsunterlagen. 

Hochwertiges Erscheinungsbild
  • Unsere Briefe sind sorgfältig gestaltet und enthalten in der Regel:

    • vollständige Kontaktdaten
    • einen nachvollziehbaren Ansprechpartner
    • eindeutige Angaben zum Anliegen
    • ein professionelles Layout inklusive Fuß- und Kopfzeile
Keine Aufforderung zur Herausgabe sensibler Daten
  • Wir bitten Sie niemals per Brief darum: 

    • Ihre PIN für das Onlinebanking oder Bankkarten mitzuteilen
    • Ihre TAN zuzusenden oder einzugeben
    • Passwörter schriftlich zu übersenden
Wachsam bei Zahlungsaufforderungen
  • Seien Sie besonders aufmerksam, wenn ein Brief kurzfristige Überweisungen oder Änderungen von Bankverbindungen verlangt.

Allgemeine Schutzmaßnahmen

Daten nur auf bekannten Seiten eingeben
  • Betrügende fordern Bankkundinnen und -kunden in Nachrichten oft dazu auf, ihre Daten in Anmeldemasken einzugeben, um diese dann abzugreifen. Ihre Bank würde Sie jedoch niemals bitten, Ihre Authentifikationsdaten preiszugeben. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie bei Ihrer Bank nach.

Sichere Passwörter wählen
  • Nutzen Sie sichere Passwörter. Falls ein Betrugsverdacht besteht, ändern Sie Ihr Passwort. Achten Sie dabei darauf, dass Ihr Passwort Folgendes enthält:
     

    • Groß- und Kleinbuchstaben,
    • Zahlen,
    • Sonderzeichen,
    • mindestens 12 Zeichen.
Nur Apps aus seriösen Quellen nutzen
  • Installieren Sie Apps und Programme nur aus vertrauenswürdigen Quellen. Auf dem Smartphone oder Tablet nutzen Sie hierfür zum Beispiel den iTunes Store oder den Google Play Store. In den Geräteeinstellungen lässt sich auch das Installieren aus unbekannten Quellen verbieten. Führen Sie außerdem regelmäßig Updates durch.

Sichere Netzwerke nutzen
  • Nutzen Sie besonders für den Zugriff auf Ihr Online-Banking keine öffentlichen WLAN-Netze. Diese werden zum Beispiel oft in Hotels oder Cafés angeboten. Nutzen Sie besser Ihre mobilen Daten oder warten Sie, bis Sie zu Hause sind.

Den Überblick behalten
  • Kontrollieren Sie Ihre Kontobewegungen regelmäßig. Kommt Ihnen etwas komisch vor, sprechen Sie sofort Ihre PSD Bank Nord eG an.

Warnsignale für Phishing und Betrug

Auf unserer Seite „Aktuelle Phishing-Warnungen“ informieren wir Sie regelmäßig über derzeit bekannte Betrugsmaschen, zeigen typische Merkmale der Angriffe und geben Ihnen Hinweise, wie Sie sich schützen können.

Unser Tipp: Informieren Sie sich regelmäßig über aktuelle Phishing-Warnungen. So können Sie neue Betrugsversuche frühzeitig erkennen und sicher reagieren.

 

So handeln Sie im Verdachtsfall

  1. Klicken Sie keine Links an.
  2. Öffnen Sie keine Dateianhänge.
  3. Antworten Sie nicht auf die Nachricht.
  4. Geben Sie keine persönlichen Daten oder Zugangsdaten ein.
  5. Kontaktieren Sie uns über die Ihnen bekannten Telefonnummern oder besuchen Sie Ihre Filiale.
  6. Haben Sie bereits Daten eingegeben oder eine TAN freigegeben, informieren Sie uns bitte umgehend, damit wir gemeinsam geeignete Schutzmaßnahmen einleiten können.

Häufige Fragen zu Phishing und Trojanern

Gibt es Phishing nur beim Online-Banking?
  • Nein, Phishing betrifft auch andere Dienste. Betrügende geben sich auch als Mitarbeitende von Online-Bezahldiensten oder Online-Shops aus, um an Zugangsdaten zu gelangen.

Kann ich Betrugsversuche anzeigen?
  • Ja, Sie können bei der Polizei Anzeige erstatten. In vielen Bundesländern können Sie das ganz einfach online erledigen. Denken Sie dabei daran, Beweise wie zum Beispiel die Phishing-Mail oder -SMS zu sichern.

Unsere Empfehlung

Wenn Sie unsicher sind, gilt immer: Lieber einmal mehr nachfragen als auf einen Betrugsversuch hereinzufallen. Unter 040 530530 sind wir nur einen Anruf weit von Ihnen entfernt. Sie erreichen uns montags bis freitags von 8:00 bis 19:00 Uhr.

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