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Ein älteres Paar steht lachend zusammen in ihrer Küche

Tipps für komfortables Wohnen im Alter

Nachdem sich Käufer und Verkäufer über die Kaufbedingungen einig sind, erfolgt die rechtskräftige Unterzeichnung des Kaufvertrags bei einem Notar. Der Kauf ist nur mit einem Notarvertrag rechtskräftig. Ist der Vertrag geschlossen und beglaubigt, kann der Käufer nicht mehr ohne Zustimmung des Verkäufers zurücktreten.

Altersgerechter Umbau
  • Wer eine Immobilie in zentraler Lage besitzt, kann sich einen Umzug aus Altersgründen oft ersparen. Nicht selten lassen sich die eigenen vier Wände bereits mit überschaubaren Mitteln barrierefrei und altersgerecht umbauen

    Besonders das Badezimmer birgt für ältere Menschen Gefahrenquellen wie hohe Einstiege und rutschige Böden. Viele Unternehmen bieten maßgeschneiderte Lösungen, die innerhalb weniger Stunden umgesetzt werden können. Zudem können Fördermittel, wie der Pflegegrad-Zuschuss, die Kosten erheblich reduzieren.

    Auch im KfW-Programm gibt es Fördermittel, die für einen altersgerechten Umbau genutzt werden können. Der KfW-Zuschuss 455-B "Altersgerecht Umbauen" unterstützt Maßnahmen zum Abbau von Barrieren in Wohngebäuden. Mit unserer kostenlosen Fördermittelberatung unterstützen wir Sie gerne und helfen Ihnen bei der Antragstellung.

Betreutes Wohnen in Seniorenanlagen
  • Eine zunehmende Anzahl älterer Menschen entscheidet sich für das "Betreute Wohnen" in speziellen Anlagen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf einer Kombination aus altersgerechten Wohnungen und einem umfangreichen Dienstleistungsangebot, das die Selbstständigkeit der älteren Menschen weitgehend aufrechterhalten soll und ihnen ermöglicht, den Alltag weiterhin nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Neben pflegerischen und hauswirtschaftlichen Services bietet das „Betreute Wohnen“ die Möglichkeit zur sozialen Interaktion, was der Vereinsamung entgegenwirkt. Moderne Einrichtungen legen Wert auf Gemeinschaftsräume, Freizeitangebote und eine gute Anbindung an medizinische Versorgung.

    Die Kosten für betreutes Wohnen setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen und variieren je nach Region, Lage und Anbieter:

    • Wohnkosten: Miete oder Kaufpreis der Wohnung sowie Nebenkosten.
    • Betreuungspauschale: Monatliche Gebühr für Grundleistungen wie Hausnotruf oder Hausmeisterservice.
    • Zusatzleistungen: Individuell buchbare Services wie Reinigungsdienste oder Pflegeleistungen.
Seniorenwohnungen
  • Viele Seniorenwohnungen werden von sozialen Trägern errichtet und anschließend vermietet. Zudem gibt es zahlreiche Angebote auf Eigentumsbasis, die Ihnen bei Kauf ein altersgerechtes Wohnen ermöglichen. Lassen Sie sich von der Bezeichnung „Seniorenwohnung“ nicht abschrecken – diese Wohnungen sind genauso attraktiv und modern wie reguläre Immobilien. Gleichzeitig punkten sie aber, mit einer speziellen Ausrichtung, die optimal auf die Ansprüche älterer Menschen ausgerichtet ist. Das sorgt für mehr Komfort und Sicherheit im Alter.

    Der Erwerb einer solchen Wohnung bietet den Vorteil, dass Sie diese frühzeitig erwerben und zunächst vermieten können, bevor Sie selbst Bedarf haben. Setzen Sie sich vor dem Kauf mit den rechtlichen Aspekten auseinander. Insbesondere mit den Regelungen zur Kündigung von Mietverhältnissen für den Eigenbedarf sollten Sie bereits vorab vertraut sein. So können Sie sicher sein, dass Ihnen die Wohnung ohne Verzögerung zur Verfügung steht, wenn Sie einziehen möchten. Achten Sie beim Kauf außerdem darauf, dass die Wohnung alle Annehmlichkeiten für Ihre Bedürfnisse im Alter erfüllt. Neben Barrierefreiheit und guter Verkehrsanbindung ist es sinnvoll, auch auf zusätzliche Serviceleistungen der Wohnanlage zu schauen. Wer später die Möglichkeit hat auf Leistungen wie Notrufsysteme oder Pflege- und Betreuungsdienste zurückzugreifen, ist klar im Vorteil. Stellen Sie also sicher, dass Ihr Zuhause langfristig zu Ihren Bedürfnissen passt und Sie möglichst lange selbstbestimmt leben können.

Mehrgenerationenhaus
  • Jung und Alt unter einem Dach

    In einem Mehrgenerationenhaus leben bewusst Menschen unterschiedlichen Lebensalters zusammen, um von der gegenseitigen Unterstützung und sozialen Interaktion der Gemeinschaft zu profitieren. Auch Freunde sowie alte oder neue Bekannte unterschiedlicher Generationen können als soziale Wohngemeinschaft unter einem Dach leben und voneinander profitieren. Während es sich bei Mehrgenerationenhäusern dabei in der Regel um Privathäuser mit zwei oder mehreren separaten Wohneinheiten handelt, lässt sich das Konzept des generationsübergreifenden Wohnens weiter gefasst auch in Wohnanlagen mit separaten Wohneinheiten und gemeinschaftlichen Bereichen realisieren.

    Was spricht für generationsübergreifendes Wohnen?

    Ob man Hilfe im Alltag benötigt, ein offenes Ohr für Gespräche sucht oder gemeinsame Aktivitäten genießen möchten: Im Mehrgenerationenhaus haben Senioren immer direkten Zugang zu einer vielfältigen Gemeinschaft. Ein zentraler Aspekt, wenn man bedenkt, dass Einsamkeit und soziale Isolation im Alter keine Seltenheit sind und die körperliche und geistige Gesundheit stark beeinträchtigen können. Gleichzeitig bietet die eigene Wohneinheit im Mehrgenerationenhaus immer auch die Möglichkeit, sich bei Bedarf zurückzuziehen und die Privatsphäre zu genießen.

    Wohnen Jung und Alt unter einem Dach zusammen, können sie sich im Alltag zudem gegenseitig entlasten und voneinander lernen. Neben geteilten Wohnkosten und geteilten Verpflichtungen zählen hierzu auch ganz praktische Aufgaben wie der Einkauf, der Haushalt oder das Abendessen. Gleichzeitig findet automatisch ein generationsübergreifender Austausch statt. Während die jüngeren Bewohner vom Wissen und der Lebenserfahrung der älteren Generation profitieren, kann der Nachwuchs beispielsweise im Umgang mit neuen Technologien eine wertvolle Unterstützung sein.

    Nicht zuletzt sind Mehrgenerationenhäuser im Idealfall auch immer auf das Leben im Alter ausgerichtet, das heißt altersgerecht und barrierefrei konzipiert. Nicht nur für die Bewältigung des Alltags kann das im Alter eine enorme Erleichterung sein. Wird ein Familienmitglied pflegebedürftig, kann die Pflege zudem in gewohnter Umgebung in den Alltag integriert werden.

    Tipp: Sollten Sie unsicher sein, ob diese Wohnform zu Ihnen passt, kann es sich lohnen, das generationsübergreifende Wohnen während eines längeren Familienurlaubs in einem großen Ferienhaus ausgiebig zu erproben.

     

Ein älteres Paar steht lachend mit ihren Umzugskartons im Wohnzimmer

Altersvorsorge mit Immobilien

Der Erwerb von Wohneigentum kann ein zentraler Baustein der Altersvorsorge sein und langfristige finanzielle Sicherheit bieten. Während Mieter im Ruhestand einen erheblichen Teil ihrer Einkünfte für Wohnkosten aufbringen müssen, profitieren Eigentümer von mietfreiem Wohnen und langfristiger Planbarkeit. Zudem kann eine eigene Immobilie als Kapitalanlage dienen oder flexibel an veränderte Lebensumstände angepasst werden.

Sie sind bereits Hausbesitzer, der Unterhalt der Immobilie stellt aber zunehmend eine Belastung für Sie dar? Oder ist Ihnen Ihr Haus inzwischen zu groß, weil die Kinder längst ausgezogen sind? Dann könnte ein Verkauf die Lösung für Sie sein, um mit dem Erlös eine altersgerechte Eigentumswohnung zu erwerben.

Wer sein Haus nicht verkaufen möchte, kann stattdessen Modernisieren, um auch noch im Alter Freude an der eigenen Immobilie zu haben. Welche Maßnahmen sinnvoll sind und was diese kosten können, lässt sich einfach und unverbindlich mit unserem Modernisierungskostenrechner im PSD WohnBegleiter prüfen.

Egal, welches Szenario auf Sie zutrifft, grundsätzlich gilt: Wer frühzeitig in Wohneigentum investiert, kann nicht nur seine Altersvorsorge stärken, sondern bereits in jüngeren Jahren von einem stabilen Zuhause profitieren. Wir haben deshalb die wichtigsten Vorteile einer Immobilie als Altersvorsorge für Sie zusammengefasst:

  • Mietkosten einsparen: Statt monatlich Miete zu zahlen, investieren Sie in Ihr eigenes Zuhause. Nach Abzahlung des Darlehens entfallen regelmäßige Wohnkosten, was die finanzielle Belastung im Ruhestand deutlich senkt.
  • Unabhängigkeit von Mietsteigerungen: Prognosen zufolge steigen Mieten derzeit um durchschnittlich 4 bis 5 % pro Jahr. Als Eigentümer sind Sie vor solchen Erhöhungen geschützt und können langfristig planen.
  • Frühzeitige Nutzung: Wohneigentum dient nicht nur der Altersvorsorge, sondern bietet bereits vorher Lebensqualität für Sie und Ihre Familie. Eine Immobilie ist die einzige Art der Alterssicherung, die Sie schon vor Eintritt Ihres Ruhestands nutzen können.
  • Steuerliche Vorteile: Die ersparten Mietkosten sind nicht steuerpflichtig. Zudem kann ein möglicher Wertzuwachs der Immobilie im Alter finanziell von Vorteil sein.
  • Beständiges Eigentum vererben: Auch über das eigene Leben hinaus kann eine Immobilie Angehörigen sowie zukünftigen Generationen als Erbe zugutekommen und finanzielle Sicherheit bieten.

Die Entscheidung für oder gegen Wohneigentum ist sorgfältig abzuwägen – berücksichtigen Sie individuelle Faktoren wie Standort, finanzielle Möglichkeiten und persönliche Bedürfnisse.

Nutzen Sie die Vielzahl an Möglichkeiten, um Ihren Wohnraum im Alter so angenehm und sicher wie möglich zu gestalten. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den eigenen Wohnwünschen und -bedürfnissen sowie die Kenntnis über vorhandene Unterstützungsangebote können dazu beitragen, einen entspannten Lebensabend in vertrauter und komfortabler Umgebung verbringen zu können. Sprechen Sie uns gerne an, wir beraten Sie gerne.

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